Schwangerschaftsanzeichen

Es gibt vielerlei verschiedene Schwangerschaftsanzeichen, doch nur ein Schwangerschaftstest kann wirklich Auskunft darüber geben, ob eine Schwangerschaft besteht oder nicht. Denn nur wenn man wirklich sicher ist, kann man die vollen 40 Wochen bis zur Geburt genießen.

Es gibt einige Schwangerschaftsanzeichen, die auf eine erfolgreiche Befruchtung hinweisen können. Ein wichtiges Symptom ist dabei das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung. Dabei ist zu beachten, dass durch psychischen und körperlichen Stress ebenfalls die Periode ausbleiben oder sich stark verspäten kann, sodass dieses Schwangerschaftsanzeichen nicht untrüglich ist. Zudem kommt es auch bei einigen Frauen vor, dass sie trotz Schwangerschaft in den ersten Monaten weiterhin ihre Periode bekommen. Ein weiteres Schwangerschaftsanzeichen kann ein Spannungsgefühl in den Brüsten sein. Die Brust ist druckempfindlich und die Brustwarzen sind geschwollen und dunkler als sonst. Auch hierbei kann man nicht von einem deutlichen Schwangerschaftsanzeichen sprechen, denn dieses Symptom kann in abgeschwächter Form ebenfalls vor Einsetzen der Periode vorkommen.

Ein Schwangerschaftsanzeichen kann die Lust auf ungewöhnliche Nahrungsmittelkombinationen sein

Ein Schwangerschaftsanzeichen – Appetit auf Gurken mit Schokolade

Typisch und weitestgehend bekannt sind auch Übelkeit und Erbrechen als Schwangerschaftsanzeichen. Im Allgemeinen wird dies im Zusammenhang mit einer Sahwangerschaft als Morgenübelkeit bezeichnet, jedoch kann es direkt nach dem Aufstehen, nach dem Frühstück oder auch mitten am Tag auftreten und wird teilweise ausgelöst durch Gerüche oder Geschmack. Es kann sein, dass eine Frau während der Schwangerschaft plötzlich alltägliche Gerüche unangenehm findet, wie zum Beispiel Parfüm oder Zigaretten. Ebenfalls kann es sein, dass sich das Geschmacksempfinden beim Essen verändert. Dazu gehören auch ungewöhnliche Gelüste und Kombinationen (die “Saure-Gurken-Zeit”).

Weitere Schwangerschaftsanzeichen sind auffallende Müdigkeit, Schwindel, häufiges Wasserlassen, eine erhöhte Scheidensekretion und Verdauungsprobleme. Durch den hohen Ausschuss an Hormonen kann es außerdem sein, dass die Frau in der Zeit der Schwangerschaft besonders launisch und schnell reizbar ist. Keines dieser Schwangerschaftsanzeichen garantiert jedoch eine Schwangerschaft und es sollte unbedingt ein Schwangerschaftstest gemacht werden, damit man von einem sicheren Ergebnis sprechen kann. Dazu kommt, dass der starke Wunsch nach einer Schwangerschaft auch Schein-Symptome hervorrufen kann. Nach einem positiv ausgefallenen Test kann man dann auch Geburtstermin und die aktuelle Schwangerschaftswoche (SSW) berechenen.

Damit es überhaupt zur Befruchtung kommen kann, muss in der Zeit des Eisprungs der Frau Geschlechtsverkehr stattfinden. Während dieser Zeit ist der sonst geschlossene Gebärmutterhals geöffnet, sodass Spermien hindurch dringen können. Gelangt also das Sperma des Mannes in der Zeit des Eisprungs in die Scheide der Frau, kann es zu einer Befruchtung kommen und oben genannte Schwangerschaftsanzeichen können auftreten. Nach Eintreten des Spermiums in den Gebärmutterhals wandert es in die Gebärmutter und von dort aus in den Eileiter, in dem sich die Eizelle befindet. Gelingt es einigen der Spermien, sich durch die Flimmerhärchen und die Hülle der Eizelle zu begeben, gelangen sie in eine Art Zwischenraum, der mit Flüssigkeit gefüllt ist. Zur eigentlichen Befruchtung kommt es, wenn es ein Spermium schafft, in das Zellplasma des Zellkerns hervor zu dringen und so mit dem Zellkern verschmilzt. In diesem Moment beginnt die Schwangerschaft und es werden bereits wesentliche Merkmale des entstehenden Menschen festgelegt, zum Beispiel die Haarfarbe, die Blutgruppe und das Geschlecht.

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