Geburtsrechner

Ist der Schwangerschaftstest positiv ausgefallen, stellt sich für die Schwangere sofort die Frage nach dem Zeitpunkt der vorraussichtlichen Geburt. Eine spannende Angelegenheit für die werdenden Eltern, die sich mit einem Geburtsrechner leicht lösen lässt. Eine normale Schwangerschaft beträgt in der Regel 280 Tage bzw. 40 Wochen ab dem ersten Tag der letzten Regel gerechnet oder 266 Tage bzw. 38 Wochen ab dem Tag der Empfängnis.

Meist ist das genaue Datum der Empfängnis unbekannt, so dass man sich für die Berechnung des Geburtstermins auf den ersten Tag der letzten Regel stützt. Auf dieser Formel zur Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins basieren alle Geburtsrechner. Die Formel wurde vom Heidelberger Gynäkologen Franz Naegele im 19. Jahrhundert aufgestellt und ist bis heute als das Naegelsche Gesetz zur Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins bekannt.

Die Formel des Naegelschen Gesetzes ist Folgende: Erster Tag der letzten Periode + 7 Tage – 3 Monate (+/- Zyklusabweichung) + 1 Jahr. Da die Zyklusdauer und der Zeitpunkt des Eisprungs innerhalb des Zyklus von Frau zu Frau verschieden ist, kann die Miteinbeziehung dieser Abweichung von wenigen Tagen zur Berechnung des Geburtstermins zu einem genaueren Resultat führen.

Ein Ulltraschalltest gibt genauere Auskunft über den Geburtstermin als ein Geburtssrechner

Ein Ulltraschalltest gibt genauere Auskunft über den Geburtstermin als ein Geburtssrechner

Bei dem mit dem Geburtsrechner ermittelten Termin handelt es sich natürlich nur um einen rein rechnerischen Termin. In der Praxis halten sich die wenigsten Babys an mathematische Regeln und nur eine geringe Prozentzahl der Kinder kommt genau an dem Tag zur Welt, der vom Geburtsrechner ermittelt wurde. Die meisten Babys werden in einem Zeitraum von zwei Wochen vor und nach dem errechneten Geburtstermin geboren. Nach einer wissenschaftlichen Studie erblicken etwa 50% aller Babys nach einer Schwangerschaftsdauer von 39 Wochen, 30% nach 40 Wochen und 20% nach 41 Wochen das Licht der Welt.

Geburtsrechner geben nur eine ungefähre Orientierung über den Zeitpunkt der Geburt und somit auch über die jeweilige Schwangerschaftswoche (SSW) . Ein Ultraschalltest in der Frühschwangerschaft kann den durch den Geburtsrechner errechneten voraussichtlichen Geburtstermin genauer eingrenzen und präzisieren. Viele unterschiedliche biologische Faktoren bestimmen die Schwangerschaft und können nicht berechnet werden. Als Faustregel gilt jedoch, dass die meisten Geburten in dem Zeitraum von einer Woche vor und nach dem vom Geburtsrechner errechneten voraussichtlichen Geburtstermin erfolgen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *