Der Eisprung

Einmal im Monat hat normalerweise jede Frau ihren Eisprung. Während dieser Zeit ist es möglich, dass es beim Geschlechtsverkehr zur Befruchtung kommt und aus dem befruchteten Ei ein Kind entstehen kann. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt bei 15–25 Prozent, wenn der Verkehr ungeschützt stattgefunden hat.

Der Eisprung wird auch als Ovulation bezeichnet. Damit der Eisprung problemlos vonstatten geht, werden im Gehirn GnRH (Gonadotropine Releasing Hormon) Hormone produziert, damit die Freisetzung des follikelstimulierenden Hormons (FSH) und des luteinisierenden Hormons (LH) aus der Hirnanhangsdrüse gefördert wird. Diese bewirken das Wachstum der Eibläschen und lösen auch den letztendlichen Eisprung aus.

Damit es zur Befruchtung kommen kann, sollte die Frau unbedingt wissen, wann ihre “fruchtbaren Tage” im Monat sind. Zwar findet nur ein Eisprung im Monat statt, jedoch sind Spermien in der Lage, bis zu drei Tage zu überleben, weshalb auch schon einige Tage vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr stattfinden sollte, sofern ein Kinderwunsch besteht. Man kann den Zeitpunkt der Ovulation berechnen, beispielsweise durch einen Ovulationstest oder durch einen Bluttest beim Frauenarzt. Auch eigene Berechnungen können den Eisprung ermitteln, dafür muss man aber genau wissen, wie lang der Zyklus ist. Die Zykluslänge ist die Zeitspanne ab dem ersten Tag der letzten Periode bis zum letzten Tag vor der nächsten Periode. Durchschnittlich ist der Zyklus einer Frau 27–30 Tage lang. Um seinen Eisprung zu berechnen, könnte man drei Monate hintereinander seine Zykluslänge dokumentieren und anhand dessen die Durchschnittslänge errechnen. Ab dem ersten Tag eines neuen Zyklus, also sprich am ersten Tag der Periode rechnet man 14 Tage hinzu und kommt so zum Datum des Eisprungs. Hierbei handelt es sich jedoch um einen Durchschnittswert, denn der Eisprung kann sich durch bestimmte Faktoren verschieben. Das können Stress, Menstruationsstörungen oder körperliche Veränderungen wie eine Radikaldiät sein. Wer aber immer einen regelmäßigen Menstruationszyklus hat, der kann auch von einem recht regelmäßigen Eisprung ausgehen.

Es gibt einige Frauen, die ihren Eisprung spüren. Häufig kommt es vor, dass während der fruchtbaren Tage die Lust auf Sex gesteigert ist, zudem können durch den sogenannten “Mittelschmerz” Unterleibsschmerzen oder Rückenschmerzen auftreten. Auch ein Spannungsgefühl in den Brüsten kann sich bemerkbar machen. Einige Frauen berichten, dass während des Eisprungs die Konsistenz und Menge des abgesonderten Gebärmutterschleims anders sind. Wer regelmäßig seine Temperatur misst, kann auch hieran ersehen, wann der Eisprung stattfindet. Durch die vermehrte Produktion des Gelbkörperhormons, das die Gebärmutterschleimhaut für die Spermien vorbereitet, steigt die Temperatur im Körper um durchschnittlich 0,7°C an. Da die Temperatur aber auch durch andere Umstände erhöht sein kann, sollte diese Methode nicht allein Aufschluss über den Eisprung geben.

Genaue Informationen über den Eisprung, die fruchtbaren Tage und die Befruchtung kann man sich jederzeit beim Frauenarzt holen. Zudem gibt es viele Bücher, in denen man sich über die Details zu diesen Themen informieren kann. Grundsätzlich gilt, dass jedes Paar, das eine Schwangerschaft plant, sich über all diese Dinge im Klaren sein sollte. Wer kein Kind wünscht, der sollte den ganzen Monat über verhüten, um kein Risiko einzugehen. Da der Eisprung sich mal verschieben kann und Spermien manchmal äußerst robust sind, kann es sonst schnell mal zu einem unerwünschten Schwangerschaft kommen.

Ein Kommentar

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